Glucose 5 % Lösung zur intravenösen Infusion 500 ml ist eine sterile, pyrogene und isotonische Lösung zur intravenösen Verabreichung, die hauptsächlich zur Flüssigkeitswiederherstellung und zum Hydroelektrolytgleichgewicht verwendet wird. Das Produkt besteht ausschließlich aus in gereinigtem Wasser gelöster Glukose und gewährleistet so eine schnelle Verfügbarkeit von Energie, die vom Körper leicht aufgenommen werden kann. Die Infusion eignet sich besonders für Patienten, die eine schnelle Glukoseversorgung benötigen, um den Stoffwechsel bei der Behandlung von Erkrankungen wie Hypoglykämie oder Dehydration zu unterstützen. Die Lösung, die frei von Elektrolyten und pharmakologischen Wirkstoffen ist, ermöglicht eine optimale Verträglichkeit und sichere Anwendung in zahlreichen klinischen Kontexten, einschließlich Notaufnahmen, Intensivpflege und Allgemeinmedizin. Jede 500-ml-Flasche ist so konzipiert, dass sie eine kontrollierte und sterile Verabreichung ermöglicht und das Risiko einer Kontamination minimiert. Das gebrauchsfertige Format verkürzt die Vorbereitungszeit für das Gesundheitspersonal und ist nach Beurteilung der spezifischen Bedürfnisse bei erwachsenen, älteren und pädiatrischen Patienten indiziert.
Die 5 %ige Glukoselösung kann je nach ärztlicher Verordnung allein oder als Vehikel zur Verdünnung oder Verabreichung kompatibler Arzneimittel verabreicht werden. Da es sich um eine isotonische Lösung handelt, wird es sowohl bei routinemäßigen Krankenhausbehandlungen als auch in besonderen Notfallsituationen eingesetzt, in denen eine schnelle Wiederherstellung ausreichender Energie- und Wasserwerte erforderlich ist. Die 500-ml-Packung stellt ein optimales Format dar, um eine angemessene Verabreichungsdauer zu gewährleisten und sich an unterschiedliche klinische Bedürfnisse anzupassen, von schneller bis hin zu progressiver und kontinuierlicher Verabreichung.
Therapeutische Indikationen
Glucose 5 % Lösung zur intravenösen Infusion ist zur Behandlung und Vorbeugung von Dehydrierung angezeigt, insbesondere in Fällen, in denen der Patient keine Flüssigkeiten oral einnehmen kann. Es wird auch zur schnellen Energieversorgung bei Hypoglykämie eingesetzt, also wenn ein kritischer Glukosemangel im Blut vorliegt, der zu Müdigkeit, geistiger Verwirrung, Bewusstlosigkeit oder Krämpfen führen kann. Es wird als unterstützende Lösung in vielen klinischen Situationen eingesetzt, die eine parenterale Kalorienzufuhr erfordern, in Kombination oder Ergänzung mit anderen Elektrolyt- oder Aminosäurelösungen, insbesondere bei der vollständigen parenteralen Ernährung.
Diese Lösung wird auch zur Verdünnung und intravenösen Verabreichung von Medikamenten verwendet, wenn die Verträglichkeit zwischen Glucose und dem Wirkstoff nachgewiesen ist. Es ist eine geeignete Wahl sowohl in der postoperativen Phase, um die Wiederherstellung des Wasser- und Energiehaushalts zu erleichtern, als auch bei der Behandlung infektiöser, metabolischer oder systemischer Pathologien, die zu einer Verringerung der Energiereserven führen. Glucose 5 % kann Patienten jeden Alters, einschließlich Kindern und älteren Menschen, unter Aufsicht von medizinischem und medizinischem Personal verabreicht werden.
In der klinischen Praxis wird es auch als Trägerlösung für die Verabreichung kompatibler Medikamente eingesetzt und stellt daher ein grundlegendes Hilfsmittel bei intravenösen Therapieverfahren dar. Es kann auch zur vorübergehenden Behandlung der diabetischen Ketoazidose eingesetzt werden, wenn es erforderlich ist, gleichzeitig die Dehydrierung zu korrigieren und den Glukoseverlust auszugleichen, immer unter ärztlicher Aufsicht. Es ist daher bei zahlreichen akuten und chronischen Erkrankungen indiziert, bei denen die schnelle Wiederauffüllung der Kohlenhydratenergie oder die Wiederherstellung des Plasmavolumens eine vorrangige Rolle spielt.
Zusammensetzung
Wirkstoff: Glucose-Monohydrat 50 g pro Liter (entspricht wasserfreier Glucose 45 g/l). Jede 500-ml-Flasche enthält daher 25 g Glucose-Monohydrat, gelöst in gereinigtem Wasser, chemische Formel C6H12O6.
Hilfsstoffe: Wasser für Injektionszwecke nach Geschmack. für 500ML. Es enthält keine Konservierungsstoffe, Elektrolyte oder andere Zusatzstoffe. Die Endlösung ist pyrogenfrei und bis zum Öffnen der Flasche garantiert steril und pyrogenfrei. Der pH-Wert der Lösung liegt im Allgemeinen zwischen 3,5 und 6,5, um die Blutverträglichkeit zu erleichtern und lokale oder systemische Nebenwirkungen zu minimieren.
Die Lösung ist transparent, frei von sichtbaren Partikeln und geruchlos. Jede Produktionscharge wird streng kontrolliert, um die Reinheit und Sicherheit des Produkts zu gewährleisten. Aufgrund der organoleptischen Eigenschaften und der Zusammensetzung eignet sich diese Lösung sowohl als Einzelinfusion als auch als Basis zum Mischen mit anderen parenteralen Präparaten je nach spezifischem therapeutischen Bedarf.
Kontraindikationen
Die Verabreichung von Glucose 5 % Lösung zur intravenösen Infusion ist bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Glucose oder einen der sonstigen Bestandteile kontraindiziert. Es ist auch bei Patienten mit klinisch signifikanter Hyperglykämie kontraindiziert, d. h. einem überhöhten Blutzuckerspiegel, der sich durch die Gabe von Glukose verschlimmern könnte. Es darf nicht an Patienten mit unkontrolliertem Diabetes, diabetischem Koma oder anderen Erkrankungen verabreicht werden, bei denen eine Glukoseinfusion die Grunderkrankung verschlimmern kann.
Weitere Kontraindikationen betreffen Patienten mit Stoffwechselproblemen, die eine optimale Nutzung von Glukose verhindern, wie z. B. angeborene Galaktosämie, Glukose-Galaktose-Malabsorption und Isomaltase-Saccharase-Mangel. Nicht anwenden bei Überhydrierung, Herzinsuffizienz, Lungenödem oder Erkrankungen, bei denen eine Zunahme der extrazellulären Flüssigkeit kontraproduktiv ist. Im Falle einer erheblichen Veränderung der Nierenfunktion muss die Verabreichung der Lösung sorgfältig geprüft werden.
Die Lösung sollte nicht als Vehikel für Arzneimittel verwendet werden, die mit Glucose oder wässrigen Lösungen chemisch und physikalisch inkompatibel sind. Bei Nebenwirkungen, Anzeichen einer lokalen Unverträglichkeit, ausgeprägten Ödemen oder anderen klinischen Komplikationen muss die Infusion sofort abgebrochen werden. Eine ständige Überwachung der Stoffwechsel- und Vitalparameter ist bei Risikopatienten unerlässlich.
Sicherheit der Lösung für die menschliche Spezies
Glucose 5 %-Lösung zur intravenösen Infusion wird im Allgemeinen gut vertragen, wenn die Verabreichung entsprechend den klinischen Indikationen und unter strenger ärztlicher Aufsicht erfolgt. Das Sicherheitsprofil ist dank des Fehlens von Konservierungsmitteln, der Sterilität der Lösung und ihrer isotonischen Formulierung hoch, wodurch das Risiko einer Hämolyse und lokaler Entzündungsreaktionen verringert wird. Die Verabreichung muss jedoch durch geschultes Personal in einer medizinischen Umgebung erfolgen, um eine ständige Überwachung auf Anzeichen einer Flüssigkeitsüberladung, Elektrolytstörungen oder Stoffwechselveränderungen sicherzustellen.
Bei besonders empfindlichen Patienten wie Diabetikern hat die Überwachung des Blutzuckers Priorität, um hyperglykämische Spitzen zu vermeiden, die zu Komplikationen wie Ketoazidose oder hyperosmolarem Zustand führen könnten, insbesondere im Fall von Grunderkrankungen, die nicht vollständig kompensiert werden. Bei längerer Anwendung müssen Laborparameter wie Natrium, Kalium und Nierenfunktion überwacht werden, um Stoffwechsel- und/oder Hydroelektrolytstörungen vorzubeugen. Die Lösung ist mit der Verabreichung zahlreicher intravenöser Medikamente kompatibel, die Mischbarkeit muss jedoch vor der kombinierten Verabreichung überprüft werden.
Bei Patienten in einem kritischen Zustand oder mit Nierenversagen muss die Verabreichung mit besonderer Vorsicht und unter der Beurteilung von Fachärzten erfolgen, um eine Volumenüberladung zu vermeiden, die zu kardiovaskulären oder pulmonalen Komplikationen führen kann. Die Sicherheit der Anwendung wird auch bei älteren Menschen und Kindern bestätigt, allerdings unter besonderer Berücksichtigung der Dosierung und des besonderen klinischen Zustands des Patienten.
Vorsichtsmaßnahmen
Die Lösung darf ausschließlich intravenös verabreicht werden, wobei unterschiedliche Verwendungen oder Verabreichung auf anderen Wegen unbedingt vermieden werden müssen. Überprüfen Sie vor der Verabreichung, ob die Flasche intakt ist und die Lösung klar und frei von Partikeln ist. Nicht verwenden, wenn die Lösung trüb oder verfärbt erscheint oder der Behälter Anzeichen von Beschädigungen aufweist. Die Infusion muss mit einer kontrollierten Geschwindigkeit durchgeführt und an den klinischen Zustand, das Alter und das Gewicht des Patienten sowie die während der Therapie festgestellten Blutchemieparameter angepasst werden.
Bei längeren Infusionen oder bei kritisch kranken Patienten wird eine regelmäßige Überprüfung der Plasmaglukose-, Natrium-, Kalium- und anderer Elektrolytwerte empfohlen, um unerwünschte Ereignisse wie Hyperglykämie, Elektrolytstörungen oder Flüssigkeitsüberladung zu verhindern. Jedes der Lösung hinzugefügte Arzneimittel muss ausschließlich unter aseptischen Bedingungen gemischt werden, nachdem die Kompatibilität zwischen den Produkten überprüft wurde.
Bei Patienten mit Nieren-, Herz- oder Lungenfunktionsstörungen oder bei Vorliegen von Erkrankungen, die zu Wassereinlagerungen führen, müssen die Infusionsrate und das Infusionsvolumen unter strenger ärztlicher Aufsicht angepasst werden. Die Flasche darf nur einmal verwendet werden und eventuelle Rückstände müssen gemäß den geltenden Gesundheitsvorschriften entfernt werden. Waschen Sie nach dem Umgang mit der Lösung immer Ihre Hände und beachten Sie alle Gesundheits- und Hygieneregeln, um eine Kontamination zu vermeiden. Außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Art der Verabreichung
Glucose 5 % Lösung zur intravenösen Infusion sollte ausschließlich durch Infusion in eine Vene verabreicht werden, vorzugsweise über eine periphere oder, falls erforderlich, zentrale Venenkatheterisierung. Die Infusionsrate muss sorgfältig auf der Grundlage des klinischen Zustands und der Blutchemieparameter des Patienten angepasst werden, wobei besonderes Augenmerk bei pädiatrischen oder älteren Patienten zu berücksichtigen ist. Bei akuten Erkrankungen ist eine schnelle Verabreichung möglich, um eine sofortige Korrektur des Blutzuckerspiegels herbeizuführen; Bei unterstützenden Behandlungen muss die Verabreichung langsamer und konstanter erfolgen.
Stellen Sie vor der Verwendung sicher, dass die Lösung klar und die Flasche intakt ist. Desinfizieren Sie den Nadeleinstichbereich sorgfältig und verwenden Sie für jeden Eingriff nur steriles Material. Schließen Sie nach dem Einführen der Nadel die Lösung an das Infusionsset an und stellen Sie die Geschwindigkeit mithilfe des entsprechenden Tropfreglers gemäß den medizinischen Anweisungen ein. Wenn es notwendig ist, Medikamente zu verdünnen, fügen Sie sie der Lösung ausschließlich unter aseptischen Bedingungen hinzu und mischen Sie sie vorsichtig, ohne kräftig zu schütteln.
Ziehen Sie am Ende der Verabreichung die Nadel vorsichtig heraus und drücken Sie den Einstichbereich leicht zusammen, um Blutungen oder Blutergüsse zu vermeiden. Entsorgen Sie alle Reste nicht verwendeter Lösung gemäß den Krankenhaus- und Umweltvorschriften. Verwenden Sie die Flaschen nicht wieder, auch wenn sie scheinbar intakt sind. Halten Sie sich gewissenhaft an die vorgeschriebenen Mengen, ohne die empfohlenen Dosierungen zu überschreiten.
Behandlungsprogramm
Die Dauer und Häufigkeit der Verabreichung von Glucose 5 % Lösung zur intravenösen Infusion muss vom Arzt auf der Grundlage der spezifischen Bedürfnisse des Patienten festgelegt werden. Bei akuter oder notfallmäßiger Hypoglykämie kann die Lösung schnell infundiert werden, bis der gewünschte glykämische Wert wiederhergestellt ist. Bei chronischen oder unterstützenden Erkrankungen kann die Verabreichung tägliche Infusionen umfassen, deren Abstände sich nach dem Zustand des Patienten und seinem gesamten Flüssigkeits- und Energiebedarf richten.
Bei längeren Therapien muss das Behandlungsprogramm durch klinische und Laborüberwachung der glykämischen Parameter, der Nierenfunktion und der Elektrolyte ständig neu bewertet werden. Bei Patienten, die eine vollständige parenterale Ernährung benötigen, kann Glucose 5 % als integraler Bestandteil einer Kombination mit Lösungen aus Aminosäuren, Lipiden und Mineralsalzen verabreicht werden. In akuten Situationen kann die Geschwindigkeit der Infusion erhöht werden, während bei Erhaltungsbehandlungen die Geschwindigkeit langsamer sein wird, um einen optimalen Wasserhaushalt zu gewährleisten.
Im Allgemeinen wird die Behandlung entsprechend dem klinischen Ansprechen des Patienten, der zugrunde liegenden Pathologie, dem Alter, dem Gewicht und dem Stoffwechsel personalisiert. Bei Auftreten von unerwünschten Wirkungen, Veränderungen der Vitalparameter oder Veränderungen im Allgemeinzustand des Patienten sind häufige Kontrollen und Therapieanpassungen zu erwarten.
Zielarten
Diese Lösung ist für die Anwendung bei menschlichen Patienten, einschließlich Erwachsenen, älteren Menschen und Kindern, entsprechend den individuellen klinischen Richtlinien und Bedürfnissen vorgesehen. Seine Vielseitigkeit ermöglicht den Einsatz in zahlreichen Bereichen der medizinischen Praxis, von der Intensivmedizin bis zur Notfallmedizin, von der Pädiatrie bis zur Geriatrie. Die Infusion muss immer von qualifiziertem medizinischem Personal eingestellt und überwacht werden, wobei bei gefährdeten Patientengruppen wie Neugeborenen, Kleinkindern und Patienten mit mehreren Pathologien besondere Vorsicht geboten ist. Die Verwendung in verschiedenen Altersgruppen und klinischen Zuständen erfordert eine sorgfältige medizinische Bewertung, um Menge, Geschwindigkeit und etwaige pharmakologische Zusätze an die spezifische Situation anzupassen.