Therapeutische Indikationen
Arnikagel ist eine Verbindung, die aus Arnica montana, einer einheimischen Pflanze aus Berggebieten, gewonnen wird.
Aus den Blüten der Pflanze werden Öle und andere Stoffe gewonnen und für phytotherapeutische Präparate verwendet.
Die Verwendungsmöglichkeiten der Pflanze sind vielfältig, ebenso wie ihre therapeutischen Indikationen: Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, immunmodulatorisch, antimikrobiell und durchblutungsfördernd.
Homöopathische Arnika in Form von Creme, Gel und Urtinktur eignet sich zur Behandlung verschiedener Erkrankungen:
- lindert Schmerzen, die durch Traumata, Verletzungen, Muskelzerrungen, Verstauchungen, Frakturödeme und Arthrose verursacht werden;
- fördert die Durchblutung, wirkt temperaturbedingtem Blutdruckabfall entgegen und schützt die Kapillaren;
- fördert die Heilung von Wunden und Hautläsionen;
Beim Menschen wird es im dermatologischen Bereich zur Behandlung von rissigen Lippen, Insektenstichen und Akne eingesetzt.
Bei Sportpferden werden Gele und Cremes auf Arnikabasis zur Muskelvorbereitung vor Wettkämpfen eingesetzt und auf die stärker beanspruchten Körperstellen aufgetragen, um Traumata vorzubeugen und das Risiko von Traumata zu verringern.
In ähnlicher Weise wird es häufig bei Arbeitspferden eingesetzt und massiert die Gliedmaßen, um Schmerzen nach der Aktivität zu lindern.
Dosierung und Verabreichung
Um das Gel auf Ihren Hund oder Ihre Katze aufzutragen, verteilen Sie eine dünne Schicht des Produkts und massieren Sie es leicht ein, damit es vollständig absorbiert wird, um Magenbeschwerden im Zusammenhang mit dem Lecken und Verschlucken von Arnika zu vermeiden.
Auch bei Pferden empfiehlt es sich, das Gel direkt auf die betroffene Stelle aufzutragen und gegebenenfalls einen Verband anzulegen.
Die Anwendung kann bis zu 3 Mal täglich wiederholt werden.
Zielart
Verwendung durch den Menschen und an Tierarten wie Hunden, Katzen und Pferden.