Parasitenkontrolle beim Pferd: ein verantwortungsvoller Plan
Parasitenkontrolle beim Pferd bedeutet nicht, Behandlungen in festen Abständen durchzuführen. Untersuchungen, das Risiko der Gruppe und die Wirksamkeitskontrolle bestimmen den tierärztlichen Plan.
Warum eine Rangliste von Produkten nicht weiterhilft
Endoparasiten und Ektoparasiten erfordern unterschiedliche Strategien. Alter, Weidehaltung, Tierverkehr, Gruppengröße und bisherige Behandlungen verändern das individuelle Risiko eines Pferdes.
Der wiederholte, nicht gezielte Einsatz von Anthelminthika begünstigt die Selektion von Resistenzen und gewährleistet nicht die Beseitigung aller Parasitenstadien.
Ein messbares Programm
Der Tierarzt kann Kotuntersuchungen und Eizahlreduktionstests einsetzen, um Ausscheidung und Behandlungserfolg unter Berücksichtigung ihrer Grenzen zu beurteilen. Diese Untersuchungen ersetzen keine klinische Diagnose.
Bei jedem Arzneimittel sind Tierart, Darreichungsform, Anwendungshinweise, Gegenanzeigen und Wartezeiten der zugelassenen Aufmachung einzuhalten.
Quellen und redaktionelle Aktualisierung
Dokumentation aktualisiert am 24. Juli 2026. Der Text fasst die auf dieser Seite genannten offiziellen Quellen oder fachlichen Leitlinien zusammen und ersetzt weder Diagnose noch Verschreibung oder tierärztliche Anweisungen. Bei Arzneimitteln sind stets die Fachinformation beziehungsweise die Packungsbeilage der konkreten Aufmachung maßgeblich.
- ESCCAP — Magen-Darm-Parasiten bei Equiden (abgerufen am 24.07.2026)
- AAEP — Leitlinien zur Kontrolle innerer Parasiten (abgerufen am 24.07.2026)
Redaktionelle Transparenz: Die Quellen werden angegeben, damit die Dokumentation überprüft werden kann. Eine fachliche Prüfung wird erst nach der tatsächlichen Freigabe durch eine qualifizierte und identifizierbare Person ausgewiesen.